Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Ärztliche Leitung Chefärztin: Dipl.-Med. Iris Sopora
Telefon: (03949) 935-340
e-mail:   I.Sopora@medigreif-boerdekrankenhaus.de

Die Ärzte und Schwestern der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin betreuen in den Operationssälen und auf der interdisziplinären Intensivtherapiestation Patienten aller in unserem Haus vertretenden Fachrichtungen.
Vor jeder Operation findet ein Vorbereitungs- und Aufklärungsgespräch zwischen dem Patienten und einem unserer Fachärzte statt. Dieses Gespräch dient der Einschätzung des körperlichen und physischen Zustandes des Patienten, dem Erkennen von besonderen Gesundheitsrisiken für die Narkose (um diese ggf. zu minimieren), der Auswahl des geeigneten Narkoseverfahrens, dem Einholen des Einverständnisses des Patienten zum gewählten Anästhesieverfahren und nicht zuletzt dem Schaffen eines besonderen Vertrauensverhältnisses zwischen Anästhesist und Patient. Ängste und Aufregung vor der Narkose und OP versuchen wir auf diese Weise abzubauen.
Anästhesie bedeutet Unempfindlichkeit. Moderne Anästhesietechniken ermöglichen schmerzlose Operationen und sonstige Eingriffe. Neben der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) bieten wir alle gängigen regionalen Schmerzausschaltungsverfahren an. Bei Regionalanästhesien wird nur das Gebiet des Körpers gegen Schmerzen unempfindlich gemacht, in dem operiert werden soll. Falls es operationstechnisch möglich ist und unter Berücksichtigung eventuell begleitender Erkrankungen, sind wir stets bestrebt, dem Wunsch des Patienten in der Wahl des Anästhesieverfahrens zu entsprechen.Wir bieten bei entsprechendem Bedarf in unserer Einrichtung die Möglichkeit der Eigenblutspende an. Nach erfolgter Operation besteht neben den üblichen Injektionen gegen Schmerzen im Katheterverfahren auch und die Möglichkeit zur Selbstgabe von Schmerzmedikamenten über spezielle Pumpensysteme.
Nach einer Operation werden die Patienten von uns im Aufwachwachraum weiter versorgt,  bis sie auf ihre Pflegestation verlegt werden können.

Unsere neue,  im Jahr 2007 bezogene Intensivtherapiestation verfügt über sieben Betten. Sie hat einen interdisziplinären Charakter, das heißt: die Betreuung der Patienten durch die Fachärzte für Anästhesiologie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Fachärzten der anderen Kliniken und Fachabteilungen unseres Hauses. Auf der ITS werden Patienten behandelt, deren Organismus durch eine lebensbedrohliche Krankheit, einen Unfall, eine schwere Operation oder durch  unvorhergesehene Komplikationen an die Grenze der Lebensfähigkeit geraten ist. Bei diesen Patienten reicht  eine Routinetherapie nicht aus. Es kommen vielmehr verschiedene Methoden der modernen Intensivtherapie zum Einsatz, die, wie zum Beispiel die künstliche Beatmung oder die Notfalldialyse, einen Ersatz vorübergehend ausgefallener Organe gewährleisten.